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4. Juli 2017

3R und Tierwohl – internationales Engagement

Der neue Report des europäischen pharmazeutischen Dachverbandes EFPIA zeigt das internationale Engagement der Pharmafirmen im Bereich der 3R (Reduce, Refine, Replace) und des Tierwohls auf.

Ziel der Tierschutzprinzipien gemäss 3R ist es, Tierversuche weiter zu ersetzen, die erforderliche Zahl der Tiere zu reduzieren oder die Belastung der Labortiere vor, während und nach dem Einsatz auf ein Minimum zu beschränken. Die 3Rs sind sowohl im Schweizer Tierschutzrecht als auch in der EU-Gesetzgebung implementiert.

Jährliches Update zu technischen Entwicklungen

Die im neuen EFPIA-Report aufgeführten Beispiele zeigen die Notwendigkeit eines kontrollierten und angemessenen Einsatzes von Tieren in der Forschung für den Fortschritt der Wissenschaft und zum Wohle der Patienten auf. Es werden neuste Entwicklungen in der biomedizinische Forschung erklärt, mit denen z.B. Tierzahlen drastisch reduziert oder Tierversuche sogar gänzlich ersetzt werden konnten. Gerade im Bereich der Forschung mit Zellen und Geweben bei Toxizitäts- und Wirksamkeitsstudien, z.B. bei Impfstoffen, hat sich in den letzten Jahren vieles getan.

3R-Aktivitäten und globale Zusammenarbeit

Die Bemühungen fokussieren des Weiteren darauf, die Ideen der 3R nachhaltig in den Firmen zu integrieren. So verleihen einige Unternehmen interne 3R-Awards an Forschende, welche die Bedingungen von Versuchstieren verbessern und den Fokus auf den Tierschutz legen. Auch der internationale Austausch von Personal sowie Schulungen innerhalb der Firmen helfen, um globale Standards anzupassen und den 3R-Gedanken zu stärken. Zusätzlich werden von der Pharmaindustrie nationale 3R-Forschungszentren oder Stiftungen etwa in Dänemark, Deutschland, Grossbritannien oder in der Schweiz unterstützt.

Pharmaindustrie veröffentlicht neuen Report über die 3R-Aktivitäten der Branche #3Rs @EFPIA http://bit.ly/2tLG2QR #iph
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