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5. Juli 2017

Studie zeigt Verbesserungen für Kinder mit zystischer Fibrose

Eine weltweite Phase III-Studie mit einer Kombination aus zwei Wirkstoffen hat zu Verbesserungen bei betroffenen Kindern geführt: Die Daten zeigen, dass die Wirkstoffkombination den Schaden, der an der Lunge entsteht, reduzieren kann.

Zystische Fibrose ist eine Stoffwechselerkrankung, die ab Geburt chronisch verläuft und nicht geheilt werden kann. Verschiedene Therapien reduzieren aber die Auswirkungen und verbessern die Lebensqualität der Betroffenen.

Patienten leiden an massiv verschleimten Atemwegen

Verschiedene Drüsen und Zellen bilden zähflüssige Sekrete, die sich zum Beispiel in der Lunge ansammeln. Oft kommt es zu chronischen Entzündungen durch Infektionen mit Bakterien.

Nun haben Wissenschafter eine Phase III-Studie mit insgesamt 204 Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren in 54 Spitälern und neun Ländern durchgeführt. Die Studie erfolgte randomisiert und doppelblind. Getestet wurden zwei bereits zugelassene Wirkstoffe in Kombination.

Mehr Sauerstoff aufnehmen

Die untersuchten Kinder konnten auch zehn Prozent mehr Sauerstoff aufnehmen. Nick Medhurst von der britischen Stiftung für Zystische Fibrose bezeichnet die Methode als wegweisend: Die Wirkstoffkombination vermag die irreversiblen Schäden an der Lunge zu verhindern. Nun geht es darum, zu zeigen, dass die Wirkstoffkombination auch langfristig Schäden an der Lunge verhindern kann.

Phase III-Studie zeigt Verbesserungen für Kinder mit zystischer Fibrose. #ZystischeFibrose http://bit.ly/2uoclCF #iph
Stofwechselerkrankung - zystische Fibrose
Stofwechselerkrankung - zystische Fibrose
 

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