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Die Schweiz ist dank dem Nebeneinander von grossen multinationalen Unternehmen, KMUs, Start-up-Firmen und der Hochschule ein erfolgreicher Life-Sciences-Standort. Damit dies so bleibt, ist die Pharmabranche auf gute Forscherinnen und Forscher und qualifizierte Berufsleute angewiesen. An der tunZürich im Rahmen der züspa hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich selber als Forscher zu betätigen. Aus einer Tomate konnten sie DNA extrahieren. Rund 3000 Schülerinnen und Schüler nutzen diese Möglichkeit. Andere stellten ihr eigenes Parfüm her, beobachteten unter dem Mikroskop die Urkrebse „Triopse“, Hydren und Stromwürmer oder besuchten die begehbare Zelle.
Naturwissenschaftlichen Unterricht stärken
In der Podiumsdiskussion waren sich Regierungsrätin Regina Aeppli und die Präsidentin des Zürcher Lehrerverbandes, Lilo Lätsch einig: Der naturwissenschaftliche Unterricht muss in der Schule wieder gestärkt werden. Dazu können Bildungsziele beitragen. Noch wichtiger ist eine bessere Ausbildung der Lehrpersonen in den Naturwissenschaften.
Zu wenige studieren Naturwissenschaften
In der Schweiz mangelt es an qualifiziertem Nachwuchs für naturwissenschaftliche Berufe. Während sich die Zahl der Studierenden in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt hat, hat die Zahl der Studierenden der Naturwissenschaften auf tiefem Niveau stagniert. Nur jeder Fünfte wählt ein naturwissenschaftliches Studium (exakte Naturwissenschaften, Medizin, Pharmazie und Gesundheit).
