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18. Dezember 2017

Steigende Bedeutung für den Arbeitsmarkt

In den vergangenen 10 Jahren wurden in der Pharmaindustrie mehr als 12000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, während in den restlichen Industriebranchen insgesamt rund 16 500 Stellen abgebaut wurden.

Im Jahr 2016 waren rund 45 500 Beschäftigte bei Schweizer Pharmaunternehmen angestellt. Umgerechnet in Vollzeitstellen entspricht das rund 43 000 Arbeitsplätzen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Stellenzahl mehr als verdoppelt. Alleine in den vergangenen 10 Jahren wurden mehr als 12 000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. In den restlichen Industriebranchen wurden in diesem Zeitraum insgesamt rund 16 500 Stellen abgebaut. Die Pharmaindustrie entwickelt sich damit zu einem immer wichtigeren Arbeitgeber für die Schweiz.

Mehr Wertschöpfung

Wichtige brancheninterne Erfolgsfaktoren sind eine hochstehende Kapitalausstattung, überdurchschnittlich gut qualifizierte Mitarbeitende, eine intensive Innovationstätigkeit sowie eine hohe Produktionseffizienz. Die damit verbundene hohe Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kommt beispielsweise in der Arbeitsproduktivität zum Ausdruck. Pro Stunde werden in der Pharmaindustrie 350 Franken und damit 4.3-mal so viel Wertschöpfung erwirtschaftet wie im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Produktivität ist Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit

Auch im Produktivitätsvergleich mit internationalen Konkurrenzstandorten weist die hiesige Pharmaindustrie Spitzenwerte auf. Die hohe Wertschöpfung pro Arbeitsplatz ist einerseits die Voraussetzung für die hohen finanziellen Investitionen, welche die Pharmaunternehmen tätigen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Andererseits ermöglicht die hohe Produktivität ein überdurchschnittliches Lohnniveau.

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Beschäftigte im Zeitverlauf
Beschäftigte im Zeitverlauf
 

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