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16. Januar 2018

Jahresbericht 2017 ist online

Der Jahresbericht 2017 von Interpharma ist online. Er gibt Auskunft über die Prioritäten und Aktivitäten von Interpharma, liefert Zahlen zur Pharmaindustrie und präsentiert alle wichtigen Projekte des vergangenen Jahres.

Mit dem Jahresbericht 2017 informiert Interpharma zum dritten Mal über Leistungen und Ziele. Der Jahresbericht ist unter www.interpharma-reporting.ch abrufbar und erscheint ausschliesslich online. Ergänzend wurden sechs Videoclips realisiert, welche die wichtigsten Themen aus dem Jahresbericht anschaulich aufnehmen. So wird beispielsweise erklärt, wie der Preis eines Medikaments zustande kommt oder welche Herausforderungen mit seltenen Krankheiten verbunden sind.

Zugang zu Innovation sichern

Die Medizin macht zurzeit grosse Fortschritte und so wird heute beispielsweise Krebs ganz anders behandelt als noch vor 20 Jahren: Der Trend in der Erforschung und Behandlung von Krebs geht hin zu massgeschneiderten Therapien je nach Stadium der Erkrankung und genetischem Subtyp. Die neuen Medikamente werden zudem verstärkt in Kombination eingesetzt, wobei der Nutzen eines Medikaments je nach Indikation unterschiedlich sein kann, was für Behörden, Spitäler, Ärzte, Krankenversicherer und Pharmaindustrie sowie unser Preisfestsetzungssystem eine Herausforderung darstellt. Interpharma und ihre Mitgliedfirmen haben deshalb früh den Dialog mit den Stakeholdern gesucht, um Lösungen und Ansätze zu diskutieren, wie künftig der rasche Zugang aller Patientinnen und Patienten zu den innovativen Therapien sichergestellt werden kann. «Diesen Dialog möchten wir in Zukunft noch verstärken und im Rahmen einer Multi-Stakeholder-Plattform Initiativen und Pilotprojekte entwickeln, die zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Schweizer Gesundheitssystems beitragen», sagt Peter Hug, Präsident von Interpharma.

Pharmaindustrie als Impulsgeber

Neben den Themenschwerpunkten Forschung und Innovation wird im Jahresbericht auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Pharmaindustrie dargestellt. Die pharmazeutische Industrie war in den vergangenen Jahren der wichtigste Wachstumstreiber für den Industriestandort Schweiz. Rund ein Fünftel des realen BIP-Wachstums der Schweiz ging auf das Konto der Pharmaindustrie. Von der wirtschaftlichen Tätigkeit der Pharmaindustrie profitieren auch andere Branchen. So fallen auf jeden Franken Wertschöpfung, den die Pharmaindustrie generiert, durch Aufträge für Zulieferbetriebe weitere 70 Rappen an Wertschöpfung in anderen Schweizer Branchen an. «Damit die Pharmaindustrie auch künftig eine tragende Säule der Schweizer Wirtschaft bleibt und weiterhin andere Branchen von der Pharmaindustrie profitieren können, gilt es, den guten Rahmenbedingungen und insbesondere den geregelten Beziehungen mit der EU Sorge zu tragen», so René Buholzer, Generalsekretär von Interpharma.

 

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Jahresbericht_2017
 

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