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6. März 2019

Volkskrankheit Krebs – Forschung hilft!

Heutzutage ist jeder vierte Todesfall in der Schweiz auf eine Form von Krebs zurückzuführen. Dank neuen, innovativen Medikamenten konnten zwar grosse Fortschritte erzielt werden, dennoch ist weitere Forschung und Innovation dringend notwendig.

Insgesamt starben in der Schweiz im Jahr 2016 rund 18’000 Menschen an Krebs. Die Krebssterblichkeit hat in den letzten Jahren um über 30% abgenommen, obwohl immer mehr Menschen an Krebs erkranken. Während in den 1990er Jahren noch weniger als 30'000 Krebserkrankungen diagnostiziert wurden, sind es heute schon über 40'000 – Tendenz steigend. Mittlerweile werden jeder dritte Mann und jede vierte Frau in der Schweiz vor dem 75. Geburtstag mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Eine Zunahme von Krebserkrankungen ist jedoch nicht nur in Industrieländern wie der Schweiz zu sehen, es gibt immer mehr Krebsfälle auch in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Neue, innovative Therapiemöglichkeiten

Dass die Krebssterblichkeit trotz der Zunahme der Neuerkrankungen abgenommen hat, hat einen wichtigen Grund: medizinischer Fortschritt. Heute können dank besserer Diagnostik und modernen Medikamenten etwa die Hälfte aller Krebsleiden geheilt werden. Dank personalisierten Ansätzen und durch die Kombination mehrerer Medikamente können Therapien immer zielgenauer eingesetzt werden und erzielen so bessere Behandlungsergebnisse. Patientinnen und Patienten profitieren bei vielen Formen von Krebs von Medikamenten, welche die Lebensqualität über Jahre verbessern oder gar zu einer Heilung führen.

Ein Beispiel ist die Behandlung des schwarzen Melanoms. Langzeitdaten zeigen, dass beinahe jeder zweite Patient mit fortgeschrittenem schwarzem Melanom, der direkt mit einer Immuntherapie behandelt wurde, nach vier Jahren noch lebt. Noch wenige Jahre zuvor verstarben Patienten mit dieser Krankheit innerhalb von wenigen Monaten. Dass Patienten länger behandelt werden, ist Ausdruck der besseren Wirksamkeit innovativer Medikamente. Besonders grosse Fortschritte gab es auch bei den Kinderkrebserkrankungen. Heute können rund drei Viertel der betroffenen Kinder geheilt werden, während der Anteil in den 1970er Jahre bei nur rund 40% lag.

Forschung führt zu medizinischem Fortschritt

Trotz zahlreicher medizinischer Durchbrüche und beachtlichen Fortschritten in der Krebsforschung können noch nicht alle Formen von Krebs behandelt oder geheilt werden. Zudem werden Neuerkrankungen weltweit weiter zunehmen. Um die Volkskrankheit Krebs zu bekämpfen, sind neue, innovative Therapiemöglichkeit gefragt. Und dafür braucht es vor allem eins: Forschung – in der Schweiz und weltweit. Denn nur dank Investitionen in die Forschung können neue, wirksamere Medikamente entwickelt werden, die schliesslich Leben retten können.

Dank neuen, innovativen #Medikamenten können heutzutage etwa die Hälfte aller Krebsleiden geheilt werden, doch die Neuerkrankungen werden weiter zunehmen. Deswegen muss verstärkt in #Forschung investiert werden. http://bit.ly/2EGbjaU #iph
In der Schweiz werden jeder 3. Mann und jede 4. Frau vor dem 75. Geburtstag mit einer Krebsdiagnose konfrontiert.
In der Schweiz werden jeder 3. Mann und jede 4. Frau vor dem 75. Geburtstag mit einer Krebsdiagnose konfrontiert.

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