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27. Juni 2018

Leistungen der Pharmaindustrie werden anerkannt

Gemäss dem neuen Gesundheitsmonitor von gfs.bern wird die Pharmaindustrie von 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger als wichtige Arbeitgeberin wahrgenommen. Damit liegen sie richtig, denn in der Pharmaindustrie sind rund 45 500 Beschäftigte tätig.

Die Schweizer Stimmberechtigten, die im Rahmen des Gesundheitsmonitors von gfs.bern zu Aussagen rund um das Schweizer Gesundheitswesen befragt wurden, gaben auch Antworten auf allgemeine Fragen und Aussagen zur Pharmaindustrie. Die höchste Zustimmung erhielt die Aussage «Die Pharmaindustrie ist eine wichtige Arbeitgeberin in der Schweiz». Ganze 95 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage zu. Betrachtet man die Ergebnisse der Bedeutungsstudie zur Pharmaindustrie für die Schweiz von BAK Economics AG wird klar: Die Schweizer Bevölkerung liegt damit richtig.

Wichtige Arbeitgeberin

Im Jahr 2016 waren rund 45 500 Beschäftigte bei Schweizer Pharmaunternehmen tätig. Dies entspricht rund 43 000 vollzeitäquivalent Beschäftigten. Die vollzeitäquivalente Beschäftigung (FTE) ist ein Mass, das die Zahl von Beschäftigten angibt, die sich ergeben würde, wenn das geleistete Arbeitsvolumen theoretisch ausschliesslich von Vollzeitbeschäftigten geleistet würde. Mit diesem Mass werden unterschiedliche Branchen miteinander vergleichbar gemacht. Zusätzlich werden durch die Pharmaindustrie weitere Arbeitsplätze geschaffen, die nicht direkt mit der Pharmaproduktion zu tun haben. Die Produktion von Medikamenten benötigt beispielsweise Maschinen, chemische Substanzen, Versicherungsleistungen, Reinigungs- und Sicherheitsfirmen sowie IT-Services oder Energie. So sind mit den 43 000 Arbeitsplätzen (FTE) in der Pharmaindustrie rund 139 000 Arbeitsplätze bei anderen Branchen und Unternehmen verbunden.

Pharmaindustrie stärkt den Standort Schweiz

Seit 1996 hat sich die Zahl der Arbeitsplätze verdoppelt und die Schweiz ist mittlerweile einer der weltweit bedeutendsten Pharma- und Biotechstandorte. Damit leistete die Pharmaindustrie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Standorts Schweiz. Das wird auch von der Bevölkerung wahrgenommen. Denn die Aussage, dass sich die Pharmaindustrie für den Standort Schweiz interessiere, stiess ebenfalls auf eine grosse Zustimmung bei den Befragten. Rund 88 Prozent der Schweizer Bevölkerung, die im Rahmen des Gesundheitsmonitors befragt wurden, teilten 2017 diese Ansicht. Das sind 12 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Das Bekenntnis globaler Pharmafirmen zum Standort Schweiz unterstreichen diverse Grossinvestitionen der letzten Jahre. Jüngstes Beispiel ist die Biotechfirma Biogen: Im solothurnischen Luterbach investiert Biogen 1.5 Milliarden Schweizer Franken in den Bau einer hochmodernen Produktionsanlage, von der aus ab 2019 eine Million Patienten mit Medikamenten versorgt werden. Im Kanton Solothurn entstehen somit rund 600 neue Arbeitsplätze, wovon 200 hauptsächlich in den Bereichen Gebäudeunterhalt, Reinigung und Gastronomie.

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95% der Schweizer Bevölkerung stimmen der Aussage zu, dass die Pharmaindustrie eine wichtige Arbeitgeberin ist.
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