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26. Oktober 2018

Eine Grippe verläuft nicht immer harmlos

Jedes Jahr sterben in der Schweiz 1’500 Menschen an den Folgen einer Grippe. Die Grippeimpfung kann den Verlauf der Erkrankung mildern und im besten Fall vor einer solchen schützen. Am 9. November findet der Nationale Grippeimpftag statt.

In der letzten Grippesaison 2017/2018 kam es zu hochgerechnet 331'000 Arztkonsultationen wegen einer grippeähnlichen Erkrankung – das sind so viele wie schon lange nicht mehr, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) festhält. Eine Grippe verläuft nicht immer harmlos. Sie kann zu schweren Komplikationen mit Spitalaufenthalt führen und sogar zum Tod. Viele dieser Fälle könnten mit einer rechtzeitigen Impfung verhindert werden.

Personen, die bei einer Grippeerkrankung ein erhöhten Komplikationsrisiko haben, sollten sich impfen lassen, so die Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit. Das sind Erwachsene und Kinder mit einer chronischen Krankheit, zum Beispiel einer Atemwegs- oder Herzerkrankung, Schwangere, frühgeborene Kinder und Personen ab 65 Jahren.

Ebenfalls empfohlen ist die Impfung allen, die im beruflichen oder privaten Umfeld Kontakt mit Menschen mit erhöhtem Komplikationsrisiko haben. Letztere können sich nämlich nur teilweise mit der Impfung vor einer Grippeinfektion schützen: Bei manchen bewirkt der Impfstoff keinen ausreichenden Schutz, weil ihr Immunsystem geschwächt ist, und andere können sich aus medizinischen Gründen gar nicht erst impfen lassen.

TV-Sendung «gesundheit heute» zum Thema Impfen

Auch die TV-Sendung «gesundheit heute» (SRF 1) widmete sich jüngst dem Thema Impfen und insbesondere der Frage, welche Impfungen für ältere Personen sinnvoll sind. Christoph Berger, Professor für Infektiologie an der Universität Zürich, unterstrich die Bedeutung der Grippeimpfung, auch wenn diese für Seniorinnen und Senioren nicht immer ganz so wirksam ist, wie bei jüngeren Menschen. Jedes Jahr sterben in der Schweiz 1’500 Menschen an den Folgen einer Grippe. 90% davon sind ältere Menschen. Die Grippe ist also vor allem für Seniorinnen und Senioren alles andere als banal und eine Impfung kann der Verlauf der Erkrankung mildern und im besten Fall vor einer solchen schützen.

15. Nationaler Grippeimpftag ersten Mal in Arztpraxen und Apotheken gleichzeitig

Gegen die saisonale Grippe kann man sich ab sofort impfen lassen. Um der Bevölkerung den Zugang zur Impfung zu erleichtern, findet am 9. November 2018 zum 15. Mal der Nationale Grippeimpftag statt. Dieses Jahr wird er zum ersten Mal in Arztpraxen und Apotheken gleichzeitig durchgeführt. Mit diesem koordinierten Angebot sollen mehr Menschen erreicht werden.
Der Nationale Grippeimpftag ist eine Initiative des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM). In seiner 15. Ausgabe wird er erstmals unter dem Patronat der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) in Kooperation mit dem Schweizerischen Apothekerverband (pharmaSuisse) durchgeführt.
 

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Impfen im Alter
Impfungen, die für Personen über 60 Jahren empfohlen sind.
 

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