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18. April 2019

Tiere in der Forschung

Heute findet der Biomedical Research Awareness Day statt. Einige Mitgliedsfirmen organisieren im Rahmen dieses Tages verschiedene Aktivitäten, um die Öffentlichkeit über die Relevanz von Tierversuchen in der biomedizinischen Forschung zu informieren.

Der Biomedical Research Awareness Day (BRAD) findet jährlich am dritten Donnerstag im April statt und ist eine gemeinsame Initiative von Bildungsstätten, Forschungslaboren, Spitälern, Verbänden und einzelnen Pharmaunternehmen. Ziel ist, die Öffentlichkeit über die Notwendigkeit von Tierversuchen in der Forschung zu sensibilisieren und gleichzeitig das Bewusstsein für die 3R (Reduce, Replace, Refine) zu fördern.

Teilnahme Interpharma-Mitgliedsfirmen

Die Initiative wurde vor einigen Jahren von «Americans for Medical Progress (AMP)» ins Leben gerufen, um der interessierten Öffentlichkeit anhand faktenbasierten Informationen aufzuzeigen, dass Tierversuche zur Erforschung von Krankheiten und zur Medikamentenentwicklung notwendig sind. Zudem gilt es ein Bewusstsein zu schaffen, dass Tierversuche immer nach den 3R-Prinzipien durchgeführt werden. Heutzutage partizipieren über 200 Institutionen und Firmen auf der ganzen Welt an diesem Tag und organisieren innerhalb der eigenen Institution Aktivitäten, Seminare und Touren für ihre Mitarbeitenden sowie die breite Öffentlichkeit. Einige Mitgliedsfirmen von Interpharma nehmen ebenfalls daran teil.

Tierversuche für Medikamentenentwicklung unerlässlich

Die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Die Interpharma Mitgliedfirmen sind basierend auf der im Jahr 2010 geschaffenen Zehnpunktecharta bestrebt, die hohen Standards bei Tierversuchen durch konkrete Projekte laufend weiterzuentwickeln und weltweit Verbesserungen zu implementieren.

Trotz der erzielten Fortschritte und des grossen Engagements in diesem Bereich gilt es festzuhalten, dass unzählige schwere und komplexe Krankheiten wie zum Beispiel Aids, Alzheimer, Krebs und psychische Erkrankungen nach wie vor nicht geheilt werden können oder keine wirksamen Therapien zur Verfügung stehen. Um bessere Medikamente gegen diese Krankheiten zu entwickeln, ist die Pharmaindustrie in der präklinischen Phase darauf angewiesen, die Vorgänge sowohl am gesunden, wie am kranken Gesamtorganismus zu untersuchen. Zudem sind zur Prüfung der Sicherheit von neuen Medikamenten Tierversuche noch immer unerlässlich und in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben, denn schliesslich steht der Schutz der Patientinnen und Patienten an erster Stelle.

#Tierversuche sind für die #Medikamentenentwicklung unerlässlich. Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen, partizipieren einige #Iph-Mitgliedsfirmen am Biomedical Research Awareness Day (#BRAD). http://bit.ly/2ZiSbti #iph
Tierversuche und Tierschutz
 

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