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23. Oktober 2019

Erfolgreicher Einsatz von Bio- und Gentechpräparaten

In den letzten Jahren kamen immer mehr bio- und gentechnisch hergestellte Produkte auf den Markt. Insbesondere im Bereich Krebs konnte grosse Fortschritte erzielt werden.

Wirkstoffe, die durch biotechnologische Methoden in gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden, sind im Gegensatz zu klassisch chemischen Wirkstoffen meist komplexe, hochmolekulare und grosse Proteine. Ihr Wert zu Fabrikabgabepreisen betrug im Jahr 2018 insgesamt 1 398 Millionen Franken, das sind rund 23% des Gesamtmarkts.

Zahlreiche Indikationen

Biotechnologisch hergestellte Medikamente werden zur Behandlung von schweren oder lebensbedrohlichen Krankheiten wie multipler Sklerose oder Bluterkrankungen und insbesondere gegen Krebs und Diabetes erfolgreich eingesetzt. Gerade in der Onkologie ist der Anteil der Gentechpräparate stetig zunehmend. Nebst der eigentlichen Herstellung kommen heute gentechnologische Methoden in der Erforschung und Entwicklung von praktisch jedem neuen Medikament zum Einsatz.

Unterschied zu Biosimilars

Eine Besonderheit von Biopharmazeutika ist, dass von ihnen keine wirkstoffidentischen Generika hergestellt werden können. Von den sehr komplexen Biopharmazeutika können nach Patentablauf ähnliche Nachbildungen, sogenannte Biosimilars (aus dem Englischen «similar» = «ähnlich»), zugelassen werden. Dafür wurde ein eigenes Verfahren etabliert, bei dem Tests zu Wirksamkeit und Verträglichkeit im Labor und in klinischen Studien durchgeführt werden müssen. Der Hersteller von Biosimilars benötigt für die Zulassung ein kleineres Studienprogramm, als der Originalhersteller vorweisen muss.

Dank Investitionen in #Forschung und Entwicklung kommen immer mehr Bio- und #Gentechpräparate auf den Markt. http://bit.ly/35WnCwF #iph
Bio- und Gentechpräparate haben in den letzten Jahren zugenommen.

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